Teil 2 – Wir fahren ins Tal des Todes und in den Yosemite National Park

Nach diesem Stadtschock kam das Kontrastprogramm – Death Valley… Der Name klingt genauso gruselig, wie es dort tatsaechlich ist, eine Mondlandschaft kann nicht trostloser sein.

Einen letzten Stopp machten wir vorher in Pahrump, ein lustig aussehendes Oertchen.

Dann ging es los. Ausgeruestet mit vollem Tank und jeder Menge Wasser machten wir uns auf den Weg.

Einen einzigen Halt machten wir nur am Zabriskie Aussichtspunkt. Die Hitze und der heisse Wind dazu waren nicht lange auszuhalten.

Der erste Teil der Fahrt durch das Death Valley war recht entspannend. Nervoes wurden wir erst, als wir durch die hohen Berge mussten und uns ein riesiges Schild am Strassenrand aufforderte, die Klimaanlage auszuschalten, um eine Ueberhitzung des Motors zu vermieden. Puh, was haben wir geschwitzt – vor allem vor Angst…

118 Grad Fahrenheit = 47.8 Grad Celsius.

Was waren wir erleichtert, als wir durch die Berge durch waren und die Steinwueste hinter uns gelassen hatten! Trotzdem kann ich jedem nur empfehlen, diese Fahrt einmal zu machen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Es ist einfach spannend zu sehen, was fuer faszinierende Plaetze es auf dieser Erde gibt!

Die Nacht verbrachten in einem Super 8 Motel in einem Ort namens Bishop, der wunderschoen in einer Ebene zwischen zwei Bergketten liegt.

In diesem Motel gab’s morgens ein kostenloses Fruehstueck. Allerdings – ueppig ist was anderes…

Das war ihr auf dem Bild seht, ist schon der ganze Fruehstuecksraum und das ueppige Buffet. Jaja, ich weiss, euch laeuft das Wasser im Mund zusammen! Aber kein Neid bitte!

Am naechsten Morgen sind wir frueh aufgebrochen, die Weiterfahrt durch den Yosemite National Park stand auf dem Programm. Nach einem Tag im tiefsten Teil der USA (Teile des Death Valley liegen unterhalb des Meeresspiegels) sollte es heute bis auf ca. 3000 m hoch hinauf gehen.

Unseren ersten Stopp legten wir noch vor dem Eintritt in die Yosemite Park ein, am wunderschoenen Mono Lake.

Der See sieht so nah aus, aber das taeuscht. Es ist von unserem Standpunkt aus (am Besucherzentrum) extrem weit zu laufen. Andreas hat es gleich gesagt, aber ich wollte natuerlich nicht auf ihn hoeren und habe darauf bestanden, dass wir uns auf den Weg zum Wasser machen – bergab durch dichtes Gestruepp mit einem sandigen Untergrund. Nach ca. 15 Minuten musste ich zu meiner Schande eingestehen, dass mein kluger Ehemann recht hatte, denn wir sind dem See irgendwie ueberhaupt nicht naeher gekommen und haetten bestimmt noch locker eine Stunde bis zum Ufer gebraucht. Also sind wir umgedreht und den Berg aus Sand und Gestruepps wieder hochgekraxelt. Aber eine kleine Sporteinheit hat noch niemandem geschadet :-D!

Kurze Zeit spaeter kamen wir endlich zum Eingang des Yosemite Parks.

Leider koennen die Bilder nicht wiedergeben, wie schoen es in diesem Park ist.

Aussichtsblick vom Olmsted Point.

Besonders beeindruckt waren wir von den Giant Sequioa Baeumen. Anhand des Bildes unten kann man ungefaehr die Groesse erahnen. So breit wie der Fuss ist, so hoch ist der Baum. Diese Riesen sind ca. 3000 Jahre alt  – Wahnsinn, oder???

Wir waren an diesem Tag ca. 10 Stunden unterwegs und abends froh, als wir unseren Zwischenstopp Mariposa erreicht hatten. Abendessen gab es in einem schnuckeligen Restaurant in Laufweite, da wir auf keinen Fall noch mal ins Auto steigen wollten! Ausserdem sollte es am naechsten Tag weiter gehen, diesmal – nach 2 Tagen Natur pur – hiess unser Ziel San Francisco!

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