Das Finale – Beach Boys und andere tolle Shows

Fur die letzte Woche hatten wir uns ein kleines Ferienhaeuschen in La Jolla, San Diego gemietet. Die Preise in dieser Gegend sind unfassbar hoch, daher war es wirklich winzig und hatte keinen Pool (wir sind da ja von Florida sehr verwoehnt). Nett war es trotzdem, ausserdem nur wenige Minuten vom Pazifik entfernt.

Auf dem Programm stand fuer uns: Relaxen, Sonnen, Wellenreiten im Meer und Sonnenuntergaenge am Strand gucken. Urlaub halt.

La Jolla ist ein Urlaubsort mit vielen schoenen Straenden, Restaurants und jeder Menge Touristenneppgeschaeften. Quasi das Hooksiel im suedlichen Kalifornien. Man kann aber auch ein bisschen das Hippyfeeling wahrnehmen, es fuhren gelegentlich VW Bullis mit Surfbrettern auf dem Dach herum und die Kleidung der „Eingeborenen“ ist definitiv entspannt: T-Shirt, kurze Hose, Surfboard unterm Arm. Der Lebensstil wirkt locker, kein Vergleich zum hektischen Deutschland. Aber es ist bei ganzjaehrigem Sonnenschein an diesen wundervollen Straenden wohl auch kein Wunder.

Den einzigen aufregenden Tag in dieser Woche verbrachten wir im Sea World San Diego. Wir hatten uns alle darauf gefreut, die Kinder erwarteten Achterbahnen wie in Freizeitparks. Da gab’s dann lange Gesichter bei unserer Ankunft, denn es gibt dort nur eine einzige Achterbahn, die auch erst Anfang 2012 eroeffnet wurde und eine Wildwasserbahn. Karussell fahren ist hier nicht – dafuer gibt es etwas viel Besseres, naemlich wunderbare Shows, wie es wohl nur die Amerikaner koennen.

Leider koennen die Bilder nicht ansatzweise wiedergeben, wie schoen es dort war. Die Delfinshow zum Beispiel fing an, wie wir es aus dem Duisburger Zoo kennen. Allerdings wird alles mit Musik untermalt, an den Stangenaufbauten, die ihr ueber dem Wasser seht, fuehrten Luftakrobaten eine tolle Musicalshow auf, mit wunderbaren Kostuemen. Sogar echte Voegel flogen – natuerlich passend zur Geschichte – ueber dem Wasserbecken entlang, wahrend unten Delfine ihre Kunststuecke zeigten. WAHNSINN.

So, das war’s mit unserem Urlaub 2012, trotz meiner aberglaeubischen Befuerchtungen waren wir tatsaechlich dort! Es hat Spass gemacht, war aber streckenweise auch ganz schoen anstrengend. Besonders die Autofahrten schienen so manches Mal kein Ende zu nehmen. Ich hatte schon oft gelesen, dass die Entfernungen groesser sind als man meint, aber glauben tu ich’s erst jetzt. Es gibt aber auch ueberall soooo viel zu sehen, wir haetten am liebsten noch viel oefter angehalten und haben bestimmt noch so einige tolle Sachen verpasst. Aber wer weiss, man sieht sich ja bekanntlich immer zwei Mal…

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