Die Leiden der Familie L.

2 Kinder mit Halsschmerzen, 2 Maedels mit Verdacht auf einen Magen-Darm-Virus, ich leider zusaetzlich unter Ruecken (besonders im Auto) und Schmerzen im rechten grossen Zeh (beim Laufen), Andy kann seinen Kopf nicht drehen und bekommt gelegentlich krampfartige Schmerzen auf der linken Halsseite.

Beste Voraussetzungen also, um ein langes Wochenende in New York City zu verbringen. Happy Thanksgiving!

Happy Halloween!

Normalerweise am 31. Oktober, wurde Halloween dieses Jahr wegen Angst vor Sandy Frankenstorm auf den 3. November verschoben. Sandy hat uns gluecklicherweise verschont, ausser 6 Tagen Dauerregen haben wir nichts mitbekommen. Die Panik bei vielen Leuten war hier wirklich gross, was ich nicht so recht verstanden habe. Es gab von offizieller Seite keinerlei Warnungen fuer die Bevoelkerung. Auf den Satellitenkarten konnte man aber sehen, dass Sandy schon recht nah an Pittsburgh rankommen sollte. Also haben wir uns doch auf den Weg gemacht, um Taschenlampen, Batterien, Kerzen, Wasser und Lebensmittel zu besorgen. Es faellt ja auch ohne Hurrikan schon mal gern der Strom aus -wir sind vorbereitet.

School’s out!

2,5 Monate…

schulfrei. Das musste am letzten Schultag gefeiert werden, also haben wir kurzfristig extra zu diesem Anlass eine „School’s Out Pool Party“ gefeiert.

 

Ausserdem die letzten Neuigkeiten in Kuerze:

  • Eine trottelige Biene ist heute zwischen meinem Flipflop und meinem Zeh stecken geblieben und hat mich vor Schreck gestochen. AUA! Natuerlich ausgerechnet in meinen rechten Fuss, der sich gerade von der Baenderverletzung erholt hat. Einziger Vorteil: Das Humpeln geht ganz von allein. Muss aufpassen, dass es nicht chronisch wird.
  • Lilly ist immer noch nicht wieder da, trotz zahlreicher Hinweise von vielen hilfsbereiten Leuten, die sich aber nie das Bild von ihr richtig angucken und mich wegen jeder Katze anrufen, die irgendwie schwarz mit weissen Stellen ist.
  • Andreas bringt gerade den Nachbarskindern die deutsche Kultur nahe. Momentanes Thema hinter mir in der Kueche: Döner. (Damit’s besser aussieht, gibt es heute sogar mal einen Umlaut aus der Sonderzeichenkiste.)
  • Alina hat mit dem Reiten angefangen und ich in einem Anfall von Wahnsinn direkt mit. Stelle immer wieder fest, dass ich mich auf meinen eigenen Fuessen am wohlsten fuehle.

Happy Mother’s Day

Wir haben ein aufregendes und abwechslungsreiches Muttertags-Wochenende in Pittsburgh verbracht. Am Samstag haben wir ganz touri-like eine Rundfahrt auf den Fluessen gemacht, anschliessend waren wir urdeutsch unterwegs: Im Hofbraeuhaus!

Abfahrt auf dem Monongahela River.

Station Square mit der Hard Rock Cafe Gitarre, im Hintergrund die Incline Bahn.

Das Baseball Stadion PNC Park, das wir am Sonntag noch von innen sehen sollten!

Ein legga Radler! Die Kellner verstehen sogar, wenn man „Radler“ bestellt. Oder Wurstplatte, oder Wiener Schnitzel. Coooool!

Am Sonntag waren wir dann im PNC Park und haben uns das Baseballspiel Pittsburgh Pirates gegen Houston angeguckt. Und haben festgestellt, dass Baseball unfassbar langweilig ist. Die meisten Leute gehen wohl nur wegen der leckeren Nachos dorthin, oder wegen der kostenlosen T-Shirts, die zwischendurch ins Publikum geschmissen wurden. Selbst die Spieler auf dem Feld wirkten gelangweilt. Nach drei Stunden haben es nur insgesamt drei Spieler geschafft, einmal ums ganze Feld zu rennen. Wir sind dann irgendwann gegangen, weil wir keine Lust mehr hatten, uns das Elend weiter anzugucken.

Das Stadion ist allerdings toll, alleine dafuer hat sich der Besuch gelohnt. Man hat einen tollen Blick auf Pittsburgh Downtown inklusive der typischen gelben Bruecken.

Der schoene Ausblick links…

…und das langweilige Spiel zu unserer rechten Seite. Zu allem Ueberfluss hat es auch noch geregnet, aber wir sassen – im Gegensatz zu den armen Socken im Regenponcho – im ueberdachten Bereich.

Abends waren wir im brasilianischen Restaurant „Green Forrest“ schick essen. Es gab ein herrliches Buffet mit Seafood, Salaten und allerlei anderer Leckereien. Ausserdem kamen die Kellner an den Tisch und haben uns frisch gegrilltes Fleisch wie Gefluegel, Lamm und verschiedene Sorten Steak am Spiess angeboten. Leeeecker!!! Bloed ist nur, dass wir irgendwann satt waren, obwohl wir am liebsten immer weiter gegessen haetten. Es sah genau so aus wie auf diesem Foto, das Andreas in Brasilien gemacht hat.

Huch!

Ich habe fuer meine Knipserei tatsaechlich einen Preis gewonnen und bin ein bisschen stolz. Okay, es war nur ein kleiner Photo Contest in Murrysville, aber trotzdem! Und ich habe nur den 2. Platz gemacht, den ich mir auch noch mit jemanden teilen muss, da die Jury sich wohl nicht einigen konnte. Und ja, es haben mehr als drei Leute mitgemacht! Aber wer weiss, vielleicht gewinne ich naechstes Jahr den Purlitzer Preis mit meinem Blog! Think BIG 😀

Es ist wahrscheinlich auch keine Kunst, mit diesem wunderhuebschen Topmodel einen Preis zu gewinnen!

Happy Birthday Dr. Seuss

Dr. Seuss ist fuer die Amerikaner, was fuer die Deutschen Astrid Lindgren ist, nur ohne Schweden. Naja, die Geschichten sind auch um einiges skurriler und bunter. Der Geburtstag des Autors ist natuerlich mal wieder ein willkommener Anlass zum Feiern – Kostuemierung wurde erwuenscht. Wir als alte Jecken lassen uns das nicht 2 x sagen…

  

Da sie meint, Thing 1 und 2 sind Jungs, hat sie sich Thingy 1 genannt.