Unsere letzte Reise – Chicago

Wir haben den Feiertag am 4. Juli genutzt, um vor unserer Rueckkehr nach Deutschland Chicago zu besuchen. Zum Glueck, es hat sich gelohnt!

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Blick aus unserem Hotelfenster. Im Hintergrund sieht man den Lake Michigan.

Unser Hotel Swissotel Chicago liegt mitten in der Innenstadt, so dass wir alle einschlaegigen Sehenswuerdigkeiten zu Fuss erledigen konnten. Dazu gehoert natuerlich The Bean, die wahrscheinlich coolste Bohne der Welt!

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Dieses verspiegelte Kunstwerk eignet sich hervorragend fuer Selbstportraits, soll aber in erster Linie den Himmel widerspiegeln. Daher lautet der offizielle Name dieser Skulptur auch Cloud Gate.

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The Bean steht im Millenium Park, einer wunderschoenen Anlage mitten in der City.

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Beim Abklappern der Sehenswuerdigkeiten darf natuerlich der Navy Pier nicht fehlen.

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Hier haben wir es auch endlich mal geschafft, in einem Bubba Gump Restaurant zu essen. Thema dieser Restaurantkette ist – klar – der Film Forrest Gump. Es gibt Seafood, vor allem natuerlich Shrimps in allen moeglichen Variationen.

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Das Essen ist lecker, allerdings recht teuer fuer amerikanische Verhaeltnisse. Trotzdem ist es einen Besuch wert, denn die Umsetzung des Films ist gelungen. Zum Beispiel steht auf jedem Tisch ein Blechschild. Klappt man die Seite auf „Run Forrest Run“, kann man in Ruhe essen. Wird ein Kellner benoetigt, klappt man das Schild um auf „Stop Forrest“ und es kommt tatsaechlich direkt ein Mitarbeiter an den Tisch. Witzig!

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Dieses Jahr waren wir sehr gespannt auf das beruehmte Feuerwerk am Independence Day, da wir letztes Jahr in Las Vegas sehnsuechtig drauf gewartet haben, aber leider nichts stattfand. Vorher wollten wir gemuetlich essen gehen – was fuer eine bloede Idee… Denn natuerlich kam auch der eine oder andere in Chicago auf diese Idee, dementsprechend schwierig war es, ueberhaupt noch einen Tisch zu bekommen. Wir sind dann in dem Supermarkt Fox & Obel gelandet, der neben einem Fruehstueckscafe auch ein Restaurant beherbergt. Leider waren die Jungs dort total ueberfordert, wir haben ewig auf unser Essen gewartet… und dadurch das Feuerwerk schon wieder verpasst!

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Die Stimmung war, naja, ich sag mal – verhalten, denn der Frust ueber das verpasste Feuerwerk war gross. Nur ich war zufrieden, denn es gab sehr leckeren Wein, der mir half, die schlechte Laune der anderen zu irgnorieren. 😛

Fox & Obel

Als wir zu spaeter Stunde das Restaurant verliessen, haben wir den Ausgang nicht gefunden und sind orientierungslos durch den Supermarkt geirrt, der natuerlich laengst geschlossen hatte. Als wir versuchten eine Tuer zu oeffnen, haben wir zu unserem Schrecken die Alarmanlage des Gebaeudes ausgeloest. Ups! Inzwischen ist dieser Abend zu einer Geschichte geworden, die wir immer mal wieder erzaehlen und jedes Mal herzlich drueber lachen. „Weisst du noch, wie wir SCHON WIEDER das Feuerwerk verpasst und die Sirene ausgeloest haben???“

Nichtsdestotrotz sind sowohl das Restaurant als auch das Fruehstueck bei Fox & Obel unbedingt empfehlenswert.

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Es gibt bei uns keine Reise ohne ein schnelles Essen bei McDonald’s, aber auch hier hat Chicago etwas Besonderes zu bieten: einen Rock’n Roll McDonald’s.

McDonalds

Ein Umweg hierher lohnt sich nicht unbedingt, aber wenn man in der Naehe ist, kann man sich durchaus mal einen Burger in einem der chilligen und/oder stylischen Sitzgelegenheiten schmecken lassen. Am coolsten ist die Rolltreppe in die obere Etage. 🙂

Einen Umweg auf dem Weg nach Hause sind wir gefahren, um eine sehr unspektakulaere Strasse zu bestaunen. Interessant wird sie nur durch die Tatsache, dass dort die legendaere Route 66 begann. Leider bin ich die Route 66 noch nie gefahren, aber immerhin habe ich bereits den Anfang und das Ende dieser beruehmten Strasse gesehen!

Route 66

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Die Leiden der Familie L.

2 Kinder mit Halsschmerzen, 2 Maedels mit Verdacht auf einen Magen-Darm-Virus, ich leider zusaetzlich unter Ruecken (besonders im Auto) und Schmerzen im rechten grossen Zeh (beim Laufen), Andy kann seinen Kopf nicht drehen und bekommt gelegentlich krampfartige Schmerzen auf der linken Halsseite.

Beste Voraussetzungen also, um ein langes Wochenende in New York City zu verbringen. Happy Thanksgiving!

School’s out!

2,5 Monate…

schulfrei. Das musste am letzten Schultag gefeiert werden, also haben wir kurzfristig extra zu diesem Anlass eine „School’s Out Pool Party“ gefeiert.

 

Ausserdem die letzten Neuigkeiten in Kuerze:

  • Eine trottelige Biene ist heute zwischen meinem Flipflop und meinem Zeh stecken geblieben und hat mich vor Schreck gestochen. AUA! Natuerlich ausgerechnet in meinen rechten Fuss, der sich gerade von der Baenderverletzung erholt hat. Einziger Vorteil: Das Humpeln geht ganz von allein. Muss aufpassen, dass es nicht chronisch wird.
  • Lilly ist immer noch nicht wieder da, trotz zahlreicher Hinweise von vielen hilfsbereiten Leuten, die sich aber nie das Bild von ihr richtig angucken und mich wegen jeder Katze anrufen, die irgendwie schwarz mit weissen Stellen ist.
  • Andreas bringt gerade den Nachbarskindern die deutsche Kultur nahe. Momentanes Thema hinter mir in der Kueche: Döner. (Damit’s besser aussieht, gibt es heute sogar mal einen Umlaut aus der Sonderzeichenkiste.)
  • Alina hat mit dem Reiten angefangen und ich in einem Anfall von Wahnsinn direkt mit. Stelle immer wieder fest, dass ich mich auf meinen eigenen Fuessen am wohlsten fuehle.

Happy Mother’s Day

Wir haben ein aufregendes und abwechslungsreiches Muttertags-Wochenende in Pittsburgh verbracht. Am Samstag haben wir ganz touri-like eine Rundfahrt auf den Fluessen gemacht, anschliessend waren wir urdeutsch unterwegs: Im Hofbraeuhaus!

Abfahrt auf dem Monongahela River.

Station Square mit der Hard Rock Cafe Gitarre, im Hintergrund die Incline Bahn.

Das Baseball Stadion PNC Park, das wir am Sonntag noch von innen sehen sollten!

Ein legga Radler! Die Kellner verstehen sogar, wenn man „Radler“ bestellt. Oder Wurstplatte, oder Wiener Schnitzel. Coooool!

Am Sonntag waren wir dann im PNC Park und haben uns das Baseballspiel Pittsburgh Pirates gegen Houston angeguckt. Und haben festgestellt, dass Baseball unfassbar langweilig ist. Die meisten Leute gehen wohl nur wegen der leckeren Nachos dorthin, oder wegen der kostenlosen T-Shirts, die zwischendurch ins Publikum geschmissen wurden. Selbst die Spieler auf dem Feld wirkten gelangweilt. Nach drei Stunden haben es nur insgesamt drei Spieler geschafft, einmal ums ganze Feld zu rennen. Wir sind dann irgendwann gegangen, weil wir keine Lust mehr hatten, uns das Elend weiter anzugucken.

Das Stadion ist allerdings toll, alleine dafuer hat sich der Besuch gelohnt. Man hat einen tollen Blick auf Pittsburgh Downtown inklusive der typischen gelben Bruecken.

Der schoene Ausblick links…

…und das langweilige Spiel zu unserer rechten Seite. Zu allem Ueberfluss hat es auch noch geregnet, aber wir sassen – im Gegensatz zu den armen Socken im Regenponcho – im ueberdachten Bereich.

Abends waren wir im brasilianischen Restaurant „Green Forrest“ schick essen. Es gab ein herrliches Buffet mit Seafood, Salaten und allerlei anderer Leckereien. Ausserdem kamen die Kellner an den Tisch und haben uns frisch gegrilltes Fleisch wie Gefluegel, Lamm und verschiedene Sorten Steak am Spiess angeboten. Leeeecker!!! Bloed ist nur, dass wir irgendwann satt waren, obwohl wir am liebsten immer weiter gegessen haetten. Es sah genau so aus wie auf diesem Foto, das Andreas in Brasilien gemacht hat.