New York City, schoen wie immer!

Toll war es wieder in New York. Trotz der kraenklichen Vorzeichen waren wir letztendlich fit, nur Jannik hatte am Anreisetag leider noch Fieber. Wir sind mit dem gedopten Kind nur kurz nach Chinatown gefahren und anschliessend abends frueh ins Bett gehopst. Am naechsten Morgen war er zum Glueck putzmunter.

Chinatown hat mich nicht vom Hocker gehauen, was vor allem daran liegt, dass ich diese kleinen Rumpellaeden mit den unzaehligen Touristenkrams nicht mag. Die gibt es dort zuhauf. Ausserdem ist es mir zu bloed, mit irgendwem um Preise zu feilschen. Andreas hat dafuer um so mehr Spass daran. Zum Durchbummeln ist es dort aber ganz nett.

Chinatown

Ansonsten waren wir noch mal im Spielzeuggeschaeft F.A.O. Schwarz und – Alinas groesster Wunsch – im American Girl Doll Laden. Beide Geschaefte liegen an der 5th Avenue, wo wir anschliessend zum gefuehlt doppelten Preis als normal zu Mittag gegessen haben.

FAOSchwarz

Puppenwerkstatt im aeltesten Spielzeuggeschaeft der USA: F.A.O. Schwarz, gegruendet 1862 vom deutschen Immigranten Frederick August Otto Schwarz.

American Girl Store

McKenna mit ihren Puppenschwestern.

Der Mann war voellig begeistert als ich ihn gefragt habe, ob ich ihn fotografieren duerfte. Den Anzug hat er selbst genaeht.

Schaufensterkunst

Schaufensterkunst in der 5th Avenue.

Am naechsten Tag stand Kultur auf dem Programm, wir haben das Metropolitan Museum of Art besucht.

Metropolitan Museum of Art

Metropolitan Museum of Art

Metropolitan Museum of Art

Metropolitan Museum of Art

Unten rechts im Bild: Die besonders gelungene Darstellung eines griechischen Gottes.

Central Park

Wir haben uns Fahrraeder ausgeliehen und sind durch den Central Park geradelt.

Unser Hotel lag in der Naehe des Battery Parks, wo der Hurrikan Sandy besonders stark gewuetet hat. Beim morgentlichen Joggen konnte ich noch so einige Spuren davon entdecken.

Hurrikan Sandy

Ich kann diese Stadt immer wieder besuchen, es wird dort einfach nie langweilig.

Die Leiden der Familie L.

2 Kinder mit Halsschmerzen, 2 Maedels mit Verdacht auf einen Magen-Darm-Virus, ich leider zusaetzlich unter Ruecken (besonders im Auto) und Schmerzen im rechten grossen Zeh (beim Laufen), Andy kann seinen Kopf nicht drehen und bekommt gelegentlich krampfartige Schmerzen auf der linken Halsseite.

Beste Voraussetzungen also, um ein langes Wochenende in New York City zu verbringen. Happy Thanksgiving!

Schon wieder New York…

… aber diesmal gibt’s was Unerfreuliches zu berichten. Ich stehe heute bei Macy’s, den Arm voller Klamotten nach fast zwei Stunden Powershopping, da ruft mich unsere PNC Bank an und teilt mir mit, dass jemand in New York mit den Karteninformationen meiner Debitcard einkauft. Meine Karte wurde daher mit sofortiger Wirkung gesperrt. Es sind $60,00 von einer Tankstelle in Brooklyn abgebucht worden (Kaufdatum heute), das Geld bekommen wir aber wieder. Die A-Karte hat also der Tankstellenbesitzer. Ausserdem wurde noch an anderen Stellen erfolglos versucht, ueber unser Konto zu bezahlen.
Es kann passieren, dass z. B. ein Angestellter eines Restaurants meine Kartendaten geklaut hat und sie verwendet. Die Gefahr ist in grossen Staedten wie New York besonders hoch. Wie genau das dann vonstatten geht weiss ich nicht, denn meine Karte habe ich ja noch.
Schweren Herzens musste ich all meine Sachen dort lassen, weil ich nicht bezahlen konnte… Aber ich fahre gleich los und hole sie ab – Scheckzahlung geht zum Glueck noch! 😛

New York Teil 3

Bei all diesen Menschenmassen muss Ueberwachung her, darum ist die Stadt voller Polizeipraesenz. Ausserdem durchlaeuft man vor Besichtigung aller wichtigen Attraktionen einen Securitycheck wie am Flughafen. Ich kam mir schon ganz duenn vor, so oft wie ich gescannt wurde. 😉

Und was hat mir nun am besten gefallen? Nicht das Empire State Building oder die Freiheitsstatue, die ich schon auf zig Fotos gesehen habe und die in natura irgendwie auch nicht anders aussieht. Sondern die vielen kleinen und grossen Kuriositaeten, wie es sie in hier an jeder Ecke zu sehen gibt. Genauso wie die Musik, die wirklich ueberall zu hoeren ist. Oft nervig, weil zu laut im Restaurant oder in den Geschaeften, aber sehr oft auch richtig toll live auf der Strasse. Oder die irre dekorierten Schaufenster, weil die Geschaefte versuchen sich aus der Masse hervorzuheben. Und… Ach, fahrt am besten selbst hin und ueberzeugt euch! 😎

Mehr Fotos gibt’s bald wie immer auf Flickr zu sehen, einfach rechts auf die Bilder klicken.

Warum dampfen hier ueberall die Gullis? Vielleicht leben dort unten all die finsteren Gestalten, die man so aus den Geschichten kennt, wer weiss…? Das es an dem Heizsystem liegt, erzaehlt man nur den dummen Touristen.

Da ist ja so einer von ihnen! Der Typ hat SCHEREN statt Haende und versucht, den Leuten die Haare abzuschneiden! Wo bitteschoen soll der denn sonst leben, wenn nicht im Untergrund???

Oder der hier, Sir Liberty, der vergessene Ehemann der Lady. Auch so’n Typ, der spaeter sein Sueppchen im Untergrund kocht…

Oha, und die erst! Maus & Co stuerzen sich auf die kleinen Touristen-Maeuse, die dummen Touristen-Eltern freuen sich und knipsen und sind danach verwirrt, wenn die seltsamen Figuren mit Beuteln unter der Nase wedeln und Maeuse fuer das Posieren haben wollen. Seeehr suspekte Gestalten.

Hier ist alles anders, sogar die Schaufensterpuppen. Es ist uebrigens KEIN Apple-Kleid, sondern nur eine Spiegelung in der Scheibe 🙂

Achtung! Dies ist jetzt nicht die echte Freiheitsstatue! Die echte hat eher ein Maennergesicht und nicht solche Schmolllippen und lange Wimpern.

Diese Typen sind so dreist, sie versuchen gar nicht sich zu verstecken. Im schnellen Vorbeiduesen mit dem Sightseeingbus kann man vielleicht denken, dass es sich hier um Plastikfiguren handelt. Ich wuerde dafuer aber nicht meine Hand ins Feuer legen…

Dies ist eine mutmachende Skulptur fuer alle Leute, die in der Schlange vor der Faehre nach Liberty Island stehen. Wenn das Wasser hin und her schwappt, kann man auch das Gesicht des Ertrinkenden sehen. Ganz entzueckend.

New York Teil 1

Die Stadt ist einfach der absolute Wahnsinn, Wir haben so viel gesehen, Geplantes und Spontanes, es ist eigentlich unmoeglich einen detaillierten Reisebericht zu schreiben. Der Wettergott war uns wieder Mal wohlgesonnen und hat uns Sonnenschein und Temperaturen bis zu 15 Grad beschert.

Uebernachtet haben wir im Best Western Seaport Inn in Manhattan. Purer Luxus, denn der Manhattan-Aufschlag ist nicht unerheblich. Da wir abends aber immer Angst vor U-Bahnen im Speziellen und all den finsteren Gestalten einer Grossstadt im Allgemeinen haben, wollten wir Zentral wohnen. Es war aber auch toll morgens einfach zu Fuss zu starten, weil einige der grossen Attraktionen in Laufentfernung liegen. Im Preis inbegriffen war sogar ein Fruehstueck. Es war zwar sehr einfach, aber besser als nix.

Einen Grossteil der Zeit sind wir gelaufen, und gelaufen, und gelaufen… Also sehr wichtig: Bequeme Schuhe! Schick sollten sie aber trotzdem sein, da die New Yorker – im Gegensatz zu den Einwohnern von Murrysville – niemals in Jogginghose und Turnschuhen rumlaufen, sondern ausserordentlich cool und schick gekleidet sind. Ansonsten sind wir Subway gefahren und haben unseren Hopp on Hopp off Sightseeing Bus genutzt. Wir hatten das Rundum-Sorglos Paket gebucht, mit allen Touren, aber nur einen Bruchteil davon genutzt.

Obwohl wir nur einen winzigen Teil der Stadt gesehen haben, naemlich Manhattan, und davon auch nur die untere Haelfte, sind wir momentan voll bis oben hin mit Eindruecken. VOLL ist die Stadt auch:

Voller Hochhaeuser:

 

Voller Taxen und anderer Fortbewegungsmittel:

Fortsetzung folgt…